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30.04.2026 — Service

(iStock©BakiBG) Mit Abstand die häufigste Unfallursache ist der Sturz.

Frühjahrsputz ohne Risiko

Fenster putzen, Kästen räumen, Lampen abstauben: Reinigungsarbeiten sind gefährlicher als man denkt. Jedes Jahr verletzen sich tausende Österreicherinnen und Österreicher beim Saubermachen in den eigenen vier Wänden, mehr als die Hälfte davon sind Seniorinnen und Senioren. Wie ihr Zuhause sicher sauber wird, wissen die Experten vom KFV.

Wenn der Frühling Einzug hält, ist die Zeit gekommen, Haus oder Wohnung auf Hochglanz zu bringen. Was viele unterschätzen: Putzen zählt zu den unfallträchtigsten Alltagstätigkeiten überhaupt. Laut aktuellen Zahlen der Unfalldatenbank IDB-Austria mussten im Vorjahr österreichweit rund 30.000 Personen nach Verletzungen bei Reinigungsarbeiten im Krankenhaus behandelt werden. Das entspricht etwa 82 Spitalsbehandlungen pro Tag.

Ältere besonders gefährdet

Besonders alarmierend: Mehr als jede zweite verletzte Person gehört der Generation 60plus an. „Rund 52 Prozent der Verletzten bei Reinigungsunfällen gehören zur Gruppe der Seniorinnen und Senioren“, erklärt Dr. Johanna Trauner-Karner, Leiterin des Fachbereichs Sport- und Freizeitsicherheit im Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV).

Der mit Abstand häufigste Unfallhergang ist dabei der Sturz. Er macht 61 Prozent aller Vorfälle aus. Zusammenstöße mit Gegenständen (14 Prozent) sowie Schnitt- und Stichverletzungen (16 Prozent) folgen auf den weiteren Plätzen. Auch körperliche Überanstrengung spielt eine Rolle und war im Vorjahr für vier Prozent der Unfälle verantwortlich.

Wacklige Hocker und rollende Sessel

Die Ursachen sind fast immer dieselben: Lampen werden etwa von rollenden Schreibtischsesseln aus gereinigt, es wird auf wackligen Hockern oder instabilen Leitern Staub gewischt und beim Fensterputzen dienen schon einmal gestapelte Kisten oder die Sofalehne als Podest. In mehr als der Hälfte aller Fälle (54 Prozent) waren Ablenkung, Zeitdruck oder schlichte Unachtsamkeit der Auslöser.

„Stolper- und Sturzunfälle sind typisch und werden etwa durch eine gefährliche Verlagerung des Schwerpunkts bei waghalsigen Balanceakten verursacht. Oft wird versucht, Zeit einzusparen, indem man Gegenstände noch stehen lässt oder die Leiter nicht extra nochmals umstellen möchte. Durch Hektik und Multitasking-Versuche entstehen dann gefährliche Unfallsituationen. Ein Klassiker ist hier auch der vergessene Staubsauger, der zu einem Unfall führen kann“, warnt Trauner-Karner.

So sind Sie bei Reinigungsarbeiten auf der sicheren Seite:

Eines nach dem anderen. Erstellen Sie einen Plan und arbeiten Sie die Aufgaben Schritt für Schritt ab – ohne Hektik und ohne mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen.

Pausen einlegen. Gönnen Sie sich regelmäßig Verschnaufpausen. Wer müde oder schwindlig ist, verliert leichter das Gleichgewicht.

Festes Schuhwerk tragen. Rutschfeste Sohlen geben sicheren Halt – Socken oder Hausschuhe sind beim Putzen keine gute Wahl. Handschuhe und Schutzbrillen schützen zusätzlich vor Reizungen durch Reinigungsmittel.

Stolperfallen beseitigen. Kabel, Putzutensilien und herumliegende Gegenstände immer sofort wegräumen. Staubsauger nach Gebrauch ausstecken und verstauen.

Nur stabile Leitern verwenden. Sessel, Tische oder gar gestapelte Kisten sind kein Leiterersatz. Die Leiter auf festem Untergrund aufstellen, mittig darauf stehen – und lieber einmal öfter umstellen, als sich gefährlich zur Seite zu lehnen.

Putzmittel niemals mischen. Verschiedene Reiniger können miteinander gefährliche chemische Reaktionen auslösen – auch wenn sie nur kurz hintereinander auf derselben Fläche zum Einsatz kommen.

Vorsicht auf nassem Boden. Nach dem Aufwischen ist der Boden oft rutschiger, als man denkt. Im Zweifel warten, bis alles getrocknet ist.

 

Quelle: KFV

VerfasserIn: Redaktion

Chronik

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Chronik

Mitten im Leben

Unsere steirischen Seniorinnen und Senioren stehen mit ihrer Lebensfreude und ihren zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen mitten im Leben.
Hier finden Sie ein paar Kostproben aus der Chronik der aktuellen Ausgabe unserer Zeitung ZEITLOS. Für die große Vielfalt klicken Sie oben auf ALLE.

Graz-Eggenberg

50 Jahre Seniorenbund Graz-Eggenberg

Der Einladung folgten nicht nur alle geladenen Ehrengäste, sondern auch
96 Vereinsmitglieder und Freunde. Mit einem Glas Sekt und einem kleinen Geschenk für die Damen wurden die Gäste willkommen geheißen. Nach dem
Essen folgten Ansprachen von unseren Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft (LObm.Bundesrat E. Schwindsackl, GR HR Dipl. Ing. G. Topf, Stadtrat K. Hohensinner, GF M. Huber, GR Dr. P. Piffl-Percevic, Bez. Obmann E. Pratter, BVstv. DI(FH).Robert Hagenhofer). Christa Fartek , beste deutsche Countrystimme 2024, und Entertainer Marco Schelch sorgten neben unserem Keyborder Jo Sternad für großartige Stimmung. Ein tolles Fest, das uns lange in Erinnerung bleiben wird.

Fehring

Baumpflanz-Challenge

Auch wir wurden zur jetzt so aktuellen Baumpflanz-Challenge eingeladen. Die OG Riegersburg nominierte und informierte Obmann Klaus Ronner-Ermertz. Nach kurzer Rücksprache mit Vorstand und Musiker wurde rasch gehandelt: Gesagt-Getan. Am 25. September wurde im Beisein von Kindern des Kindergartens Fehring im angrenzenden öffentlichen Spielplatz ein Feigenbaum gepflanzt. Dieser ergänzt nun den bereits bestehenden Teil mit Obstbäumen. Wir hoffen, dass in ein paar Jahren, wenn die Kinder vielleicht schon erwachsen sind, viele reife Feigen von allen, die vorbeikommen, geerntet werden können. So haben wir ein Zeichen der Gemeinschaft von Jung und Alt gesetzt bzw. gepflanzt. Weitere Nominierung durch den Seniorenbund: Tagesbetreuung für ältere Menschen Fehring.

Mürzzuschlag

Buntes Programm

Das 1. Bezirksherbstfest des Steirischen Seniorenbundes Mürzzuschlag wurde von der Ortsgruppe
Krieglach im festlich geschmückten Pfarrsaal veranstaltet. Ein buntes Programm mit Spangerlschießen,
Schätzspiel, Livemusik und Kulinarik sorgte für beste Stimmung. Der stimmungsvoll dekorierte Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, ein deutliches Zeichen für das große Interesse und Buntes Programm die gelungene Organisation. Unter den Ehrengästen begrüßte man BO Georg Piller, Pfarrer Mag. David Schwingenschuh, Bürgermeisterin Frau DI Regina Schrittwieser LAbg. Cornelia Izzo sowie die Bezirksreferentinnen Regina Schrittwieser und Maria Hainzl. Das Organisationsteam zeigte sich stolz über eine rundum gelungene Veranstaltung – die Gäste gingen begeistert und zufrieden nach Hause.