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10.10.2025 — Service

(©Alina Hauke) Allein in der Steiermark gibt es aktuell 60 wissenschaftliche Projekte, die Interessierte dazu einladen, sich aktiv daran zu beteiligen.

Wissenschaft zum Mitmachen

Ob mit dem Smartphone, dem Testkit oder dem Notizblock, unterwegs oder im eigenen Garten: Die Plattform „Österreich forscht“ lädt alle ein, aktiv an wissenschaftlichen Projekten mitzuwirken. Denn für neue Erkenntnisse braucht es oft nur Neugier und die Bereitschaft mit offenen Augen durch die Welt zu gehen.

Die Idee dahinter nennt sich „Citizen Science“. Sie bricht mit dem verstaubten Bild der Forschenden im Elfenbeinturm und holt die Wissenschaft mitten ins Leben. „Bei Citizen Science geht es um die aktive Zusammenarbeit von Wissenschaftlern mit Bürgerinnen und Bürgern in wissenschaftlichen Forschungsprojekten“, erklären Daniel Dörler und Florian Heigl. Die beiden haben als junge Doktoranden an der BOKU University das enorme Potential der Bürgerbeteiligung erkannt und 2014 die Plattform „Österreich forscht“ gegründet. Heute arbeiten sie hauptberuflich an der Weiterentwicklung der Plattform, vernetzen Projektleitende und engagierte Laien im gesamten deutschsprachigen Raum und sind zentrale Anlaufstelle der wachsenden Bewegung in unserem Land.

Gestartet wurde ursprünglich mit nur neun Projekten, heute finden sich rund 100 Forschungsvorhaben aus allen Bundesländern auf www.citizen-science.at. Allein für die Steiermark sind aktuell 60 Projekte gelistet. Über 175.000 Menschen haben österreichweit bereits mitgemacht.

Ihr Wissen ist gefragt

„Um daran teilzunehmen sind absolut keine Vorkenntnisse erforderlich. Alle sind herzlich willkommen, sich einzubringen“, betont Dörler. Der große Vorteil von Citizen Science ist ihre Greifbarkeit. Es geht um Themen, die uns alle betreffen: die Natur vor der Haustür, die Geschichte unseres Ortes, die Sprache, die wir täglich verwenden.

(©Isolde Erricher-König)Was im Winter die Stunde der Wintervögel ist, ist im Sommer das Schmetterlings-Monitoring.

(©Isolde Erricher-König)Was im Winter die Stunde der Wintervögel ist, ist im Sommer das Schmetterlings-Monitoring.

Ein besonders bekanntes Citizen Science Projekt ist etwa die österreichweite Wintervogelzählung von BirdLife, die jedes Jahr rund um den 6. Jänner durchgeführt wird. Beim Projekt „Roadkill“ wiederum können Bürgerinnen und Bürger mithelfen, Unfallschwerpunkte für Tiere auf Straßen zu identifizieren. Wie ein Teesackerl dabei helfen kann, den Klimawandel zu verstehen, erleben Mitwirkende beim Projekt „Teebag Index“. Sauerteigbäckerinnen und Fermentationsbegeisterte unterstützen mit ihren selbsthergestellten Lebensmitteln bei „HealthFerm“ dabei, den an den Prozessen beteiligten Mikroorganismen und ihren Auswirkungen auf die Gesundheit auf die Spur zu kommen.

Ein Gewinn für beide Seiten

Der direkte Nutzen für die Teilnehmenden liegt auf der Hand: Man bekommt Einblick in aktuelle Forschung, leistet einen echten Beitrag und bringt zugleich auch lokales Wissen, Beobachtungsgabe oder eigene Fragen mit ein. Nicht selten entstehen daraus sogar neue Forschungsansätze.

„Es ist ein Austausch in beide Richtungen“, betont Dörler. „Während Laien der Wissenschaft mit ihren Daten zu völlig neuen Erkenntnissen verhelfen, oft in einem Ausmaß, das für kleine Forschungsteams allein unmöglich wäre, erhalten sie im Gegenzug spannende Einblicke in wissenschaftliche Methoden.“

Wer jetzt Lust bekommen hat, selbst unter die Forscher zu gehen, findet auf der Plattform eine Fülle an Möglichkeiten. Am 26. Februar, dem dritten Tag der jährlichen Citizen-Science-Konferenz, die heuer an der Montanuniversität Leoben stattfindet, bietet sich die perfekte Gelegenheit Projektleitende kennenzulernen und direkt ins Gespräch zu kommen.

Schließlich steckt in uns allen ein Forschergeist und selten war es so einfach, ihn auszuleben.

VerfasserIn: sabine.grundner-schmee

Chronik

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Chronik

Mitten im Leben

Unsere steirischen Seniorinnen und Senioren stehen mit ihrer Lebensfreude und ihren zahlreichen Aktivitäten und Veranstaltungen mitten im Leben.
Hier finden Sie ein paar Kostproben aus der Chronik der aktuellen Ausgabe unserer Zeitung ZEITLOS. Für die große Vielfalt klicken Sie oben auf ALLE.

Graz-Eggenberg

50 Jahre Seniorenbund Graz-Eggenberg

Der Einladung folgten nicht nur alle geladenen Ehrengäste, sondern auch
96 Vereinsmitglieder und Freunde. Mit einem Glas Sekt und einem kleinen Geschenk für die Damen wurden die Gäste willkommen geheißen. Nach dem
Essen folgten Ansprachen von unseren Ehrengästen aus Politik und Wirtschaft (LObm.Bundesrat E. Schwindsackl, GR HR Dipl. Ing. G. Topf, Stadtrat K. Hohensinner, GF M. Huber, GR Dr. P. Piffl-Percevic, Bez. Obmann E. Pratter, BVstv. DI(FH).Robert Hagenhofer). Christa Fartek , beste deutsche Countrystimme 2024, und Entertainer Marco Schelch sorgten neben unserem Keyborder Jo Sternad für großartige Stimmung. Ein tolles Fest, das uns lange in Erinnerung bleiben wird.

Fehring

Baumpflanz-Challenge

Auch wir wurden zur jetzt so aktuellen Baumpflanz-Challenge eingeladen. Die OG Riegersburg nominierte und informierte Obmann Klaus Ronner-Ermertz. Nach kurzer Rücksprache mit Vorstand und Musiker wurde rasch gehandelt: Gesagt-Getan. Am 25. September wurde im Beisein von Kindern des Kindergartens Fehring im angrenzenden öffentlichen Spielplatz ein Feigenbaum gepflanzt. Dieser ergänzt nun den bereits bestehenden Teil mit Obstbäumen. Wir hoffen, dass in ein paar Jahren, wenn die Kinder vielleicht schon erwachsen sind, viele reife Feigen von allen, die vorbeikommen, geerntet werden können. So haben wir ein Zeichen der Gemeinschaft von Jung und Alt gesetzt bzw. gepflanzt. Weitere Nominierung durch den Seniorenbund: Tagesbetreuung für ältere Menschen Fehring.

Mürzzuschlag

Buntes Programm

Das 1. Bezirksherbstfest des Steirischen Seniorenbundes Mürzzuschlag wurde von der Ortsgruppe
Krieglach im festlich geschmückten Pfarrsaal veranstaltet. Ein buntes Programm mit Spangerlschießen,
Schätzspiel, Livemusik und Kulinarik sorgte für beste Stimmung. Der stimmungsvoll dekorierte Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, ein deutliches Zeichen für das große Interesse und Buntes Programm die gelungene Organisation. Unter den Ehrengästen begrüßte man BO Georg Piller, Pfarrer Mag. David Schwingenschuh, Bürgermeisterin Frau DI Regina Schrittwieser LAbg. Cornelia Izzo sowie die Bezirksreferentinnen Regina Schrittwieser und Maria Hainzl. Das Organisationsteam zeigte sich stolz über eine rundum gelungene Veranstaltung – die Gäste gingen begeistert und zufrieden nach Hause.