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26.06.2026 — Service

(iStock©fizkes) Mit psychologischen Tricks versuchen Betrüger ihren Opfern Geld zu entlocken

Falsche Polizisten und der Neffentrick

Immer wieder werden ältere Menschen Opfer von Telefonbetrügern, die offenbar bestens in Psychologie und Gesprächsführung geschult sind.

Die Täter geben sich als Polizisten, Verwandte oder Bankmitarbeiter aus und versuchen, ihre Opfer unter Druck zu setzen. Besonders häufig sind der sogenannte „falsche Polizist“ und der „Neffentrick“. Mit etwas Vorsicht und einigen einfachen Regeln kann man sich jedoch gut schützen.

Angst und Verunsicherung

Beim Trick des „falschen Polizisten“ melden sich Betrüger telefonisch und behaupten, von der Polizei zu sein. Oft erzählen sie von angeblichen Einbruchsserien in der Umgebung oder davon, dass persönliche Daten gefunden wurden. Ziel ist es, Angst oder Verunsicherung zu erzeugen. Auch die Vorgabe, ein naher Verwandter sei in einen Unfall verwickelt und es müsse nun eine „Kaution“ bezahlt werden, ist geläufig und bekannt. 

Die Täter versuchen dann, ihre Opfer dazu zu bringen: 

  • Bargeld oder Schmuck „zur sicheren Verwahrung“ zu übergeben, 
  • Bankdaten preiszugeben, 
  • Geld abzuheben oder zu überweisen. 
  • Eine hohe „Kaution“ zu hinterlegen. 

Manchmal erscheint sogar eine Person in ziviler Kleidung an der Haustür und zeigt einen gefälschten Dienstausweis vor. 

Wichtig: 

Die echte Polizei fordert niemals telefonisch Bargeld, Schmuck oder Bankdaten an. Auch wird niemand aufgefordert, Wertgegenstände einem Beamten mitzugeben. 

fritz_grundnig©LPD Steiermark_M.Martinelli (©LPD Steiermark_M. Martinelli) Chefinspektor Fritz Grundnig

(©LPD Steiermark_M. Martinelli) Chefinspektor Fritz Grundnig

Der Neffentrick

Beim „Neffentrick“ geben sich Betrüger als Angehörige aus — häufig als Enkel, Neffe oder Nichte. Sie beginnen das Gespräch oft mit Sätzen wie: 

„Rate mal, wer hier spricht?“ 

Viele Menschen nennen daraufhin selbst einen Namen, den die Täter sofort aufgreifen. 

Danach schildern die Betrüger eine Notlage: 

  • ein Unfall, 
  • eine dringende Rechnung, 
  • ein Wohnungskauf, 
  • ein Krankenhausaufenthalt. 

 

Gemeinsam aufmerksam

Anschließend wird um schnelle finanzielle Hilfe gebeten. Oft soll das Geld von einem „Freund“ oder „Boten“ abgeholt werden. Betrüger suchen gezielt nach Menschen , die alleine leben oder verunsichert wirken. Deshalb ist es wichtig, innerhalb der Familie, im Freundeskreis und in Vereinen offen über diese Maschen zu sprechen. Ein kurzes Gespräch kann helfen, Betrug zu verhindern – und vielleicht sogar viel Geld und Leid ersparen.

 

So schützen Sie sich: 

  • Misstrauisch bleiben 

 Lassen Sie sich nicht unter Druck setzen — auch dann nicht, wenn die Anrufer freundlich oder s ehr überzeugend wirken oder ein Notfall angegeben wird. 

  • Niemals Geld oder Wertsachen übergeben 

Übergeben Sie niemals Bargeld, Schmuck oder Sparbücher an unbekannte Personen. 

  • Keine persönlichen Daten nennen 

Geben Sie keine Bankdaten, Passwörter oder Informationen über Ihr Vermögen preis. 

  • Angehörige direkt anrufen 

Rufen Sie Verwandte unter der Ihnen bekannten Telefonnummer zurück — nicht unter jener Nummer, die der Anrufer nennt. 

  • Auflegen ist erlaubt 

Wenn Ihnen etwas seltsam vorkommt: Gespräch sofort beenden. 

  • Polizei verständigen 

Im Verdachtsfall sofort die Polizei unter dem Notruf 133 kontaktieren. 

Typische Warnsignale 

Achten Sie besonders auf folgende Hinweise: 

  • Der Anrufer erzeugt Zeitdruck. 
  • Es wird absolute Geheimhaltung verlangt. 
  • Geld soll sofort übergeben werden. 
  • Ein angeblicher Polizist fragt nach Vermögen oder Schmuck. 
  • Es meldet sich ein unbekannter „Bote“. 

Was tun, wenn man bereits betroffen ist? 

Viele Opfer schämen sich — dabei sind die Täter professionell geschult und sehr überzeugend. Wichtig ist: 

  • Sofort die Polizei informieren, 
  • Angehörige verständigen, 
  • Bank kontaktieren, falls Daten weitergegeben wurden. 

Je schneller reagiert wird, desto größer ist die Chance, weiteren Schaden zu verhindern. 

VerfasserIn: Redaktion

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Mitten im Leben

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Hier finden Sie ein paar Kostproben aus der Chronik der aktuellen Ausgabe unserer Zeitung ZEITLOS. Für die große Vielfalt klicken Sie oben auf ALLE.

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50 Jahre Seniorenbund Graz-Eggenberg

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Auch wir wurden zur jetzt so aktuellen Baumpflanz-Challenge eingeladen. Die OG Riegersburg nominierte und informierte Obmann Klaus Ronner-Ermertz. Nach kurzer Rücksprache mit Vorstand und Musiker wurde rasch gehandelt: Gesagt-Getan. Am 25. September wurde im Beisein von Kindern des Kindergartens Fehring im angrenzenden öffentlichen Spielplatz ein Feigenbaum gepflanzt. Dieser ergänzt nun den bereits bestehenden Teil mit Obstbäumen. Wir hoffen, dass in ein paar Jahren, wenn die Kinder vielleicht schon erwachsen sind, viele reife Feigen von allen, die vorbeikommen, geerntet werden können. So haben wir ein Zeichen der Gemeinschaft von Jung und Alt gesetzt bzw. gepflanzt. Weitere Nominierung durch den Seniorenbund: Tagesbetreuung für ältere Menschen Fehring.

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Das 1. Bezirksherbstfest des Steirischen Seniorenbundes Mürzzuschlag wurde von der Ortsgruppe
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Schätzspiel, Livemusik und Kulinarik sorgte für beste Stimmung. Der stimmungsvoll dekorierte Saal war bis auf den letzten Platz gefüllt, ein deutliches Zeichen für das große Interesse und Buntes Programm die gelungene Organisation. Unter den Ehrengästen begrüßte man BO Georg Piller, Pfarrer Mag. David Schwingenschuh, Bürgermeisterin Frau DI Regina Schrittwieser LAbg. Cornelia Izzo sowie die Bezirksreferentinnen Regina Schrittwieser und Maria Hainzl. Das Organisationsteam zeigte sich stolz über eine rundum gelungene Veranstaltung – die Gäste gingen begeistert und zufrieden nach Hause.